Vaclav Klaus

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus verlässt, wie aus Prag bekannt wurde,seine eher konservative Partei ODS. Er hat vor, eine Europa-skeptische Partei zu gründen. Dabei will er sein Land an den irischen Gegner des Lissabon-Vertrages orientieren.

Vaclav Klaus hält auch gute Verbindungen zu Österreich, wo er im niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll einen Partner findet, der Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Ländern durchaus positiv entwickeln möchte.
So kommt es zum Beispiel zu einem Austausch zwischen Schülern beider Staaten. Auch in der „Kronen Zeitung“ findet Vaclav Klaus ein Blatt, dass bemüht ist, alte, heute längst überflüssige Feindseligkeiten zwischen Österreich und Tschechien abzubauen.
Permalink: http://blog.krone.at/stories/33476/
„Wie Zucker im Kaffee!“
A.Bürger am 10. Dezember 2008, 22:38 Uhr
Tschechiens Präsident Klaus ist 2008 von beiden Häusern des Parlaments in Prag mit knapper Mehrheit für weitere fünf Jahre als Staatsoberhaupt bestätigt worden. Nun hat er den Ehrenvorsitz seiner Regierungspartei zurückgelegt, dabei hatte er diese liberal-konservativ-demokratischen Bürgerpartei einst selbst gegründet. Sie war ihm zu europafreundlich geworden! Jetzt will er – wie Herr H. Dichand schon ausgeführt hat - eine neue Bewegung gründen, die weniger EU-hörig ist. Deshalb bemüht sich Klaus nach Kräften, den EU-Vorsitz ab 1.1.2009 herunterzuspielen, denn die Ratspräsidentschaft ist für ihn - wie auch für andere kleine Länder - „bedeutungslos“! Europa werde ja in Wahrheit von vier Mächten kontrolliert: Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. In dieser Hinsicht habe sich in Europa seit den Zeiten des Münchener Abkommens von 1938, in dem diese vier die Zerschlagung der Tschechoslowakei besiegelten, nichts geändert! Es gibt auch keinen Grund auf der Prager Burg neben der tschechischen, eine EU-Fahne zu hissen. Als Mitglied der NATO und der UNO werden deren Fahnen ja auch nicht auf gezogen!
Schade, dass Präsident Klaus nicht auch in der Frage der Atomenergie („Temelin“) umdenkt und einen „neuen“ Weg einschlägt! Auch von der Aufarbeitung der tschechischen „Nachkriegsgeschichte“ (Vertreibung der Sudetendeutschen…) hält er nicht viel! Schade, schade……!
Wieso das Thema um „Feindseligkeiten“ mit Tschechien?
Vira Cocha am 11. Dezember 2008, 11:14 Uhr
Zwischen den Menschen Österreichs und Tschechiens gibt es keine Feindseligkeiten. Genauso wenig wie mit den Deutschen oder anderen Europäern – auch wenn man sich phasenweise gerne ein wenig – auf die Schippe nimmt *gg*…
Zum „Lissabon-Vertrag“ – was transportieren unsere Medien und die EU Politik?
Wo soll bei so vielen Lug und Trug Vertrauen in die Grundidee eines friedlichen und vereinten Europas wachsen? Auf der einen Seite polarisiert die EU Politik und baut damit Grenzen in den Köpfen des Europäischen Volkes auf, auf der anderen Seite verkauft sie das eigene Volk für dumm, indem jede einzelne Nation der EU ihrem Volk von den vielen Vorteilen der EU erzählt, die das jeweils eigene Land doch hat – die Synergieeffekte greifen aber nur in kleinen Rahmen und wenn man Länder wie die Schweiz und Norwegen genauer betrachtet, geht es diesen auch ohne EU sehr gut. Kleine „EU Rebellen“ wie Island – man denke an deren Fisch- Tourismus- und Aluindustrie, werden durch von Europa und Amerika ins Land getragenen Problemen in die Knie gezwungen ( die Bankenkrise wurde in erster Linie über Verbindlichkeiten mit Grossbritanien nach Island importiert! Dann wundert man sich in der EU auch noch über die Hinwendung Islands in Richtung Russland… )
Wie kann man bei diesem EU und Mediensumpf nur an die EU und damit an Dinge wie den „Lissabon-Vertrag“ glauben?
Beispiele der polarisierende EU / Medien?
Amerikanisches Raketenschild in Polen und Tschechien –der kleine Tschechische, Polnische Bürger ist nicht die Ursache des Übels! Wo sitzen die Entscheidungsträger?
Erstarkende Atomlobby: Über unsere Östlichen EU Nachbarn wird berichtet und Mobil gemacht, während die Schweizer still und heimlich neue Atomreaktoren abgesegnet haben.
Über 80% der EU Bevölkerung sind gegen Gentechnisch manipulierte Lebensmittel – die EU forciert aber noch dieses Genfutter. Erst kürzlich gab es in Österreich einen Test mit Mäusen, die Genmais als Futter bekamen – Impotenz der Mäuse war die Folge und was berichten unsere heimischen Medien?
Sie erzählen uns von islamischen Pakistanis, die Indien Überfallen haben. Dabei identifiziert das orangefarbene Armbändchen die Attentäter eindeutig als Hindus. Warum wurde 2006 nicht in solch einem Masse über den Anschlag in Indien auf den Zug mit über 200 Toten berichtet – seit 2004 gab es ca. 6500 Tote bei Anschlägen in Indien – wo war da die Berichterstattung? Wird da bei uns Europäern etwa gegen Pakistan geschürt und wenn diese einseitige und gezielt falsche Info in den Europäischen Medien verbreitet wird – was spielt da Europa für eine Rolle?
Ich finde es wirklich löblich, wenn die Kronenzeitung angebliche Feindseligkeiten abzubauen helfen will, nur wenn es keine gibt, man aber davon spricht solche beseitigen zu wollen, dann schürt man unterschwellig Feindseligkeiten dieser beiden Völker – das ist ein bewusster Kunstgriff, der Grenzen aufbaut und nicht niederreisst! Warum sprechen sie nicht einfach über unsere Tschechischen Freunde?
Warum entscheided sich die Atomlobby in Tschechien zu investieren?
Warum wird in Tschechien der Raketenschild aufgebaut?
Was sind die wirklichen Interessen?
Doch nicht das es keine Alternative zur Atomenergie gäbe oder die Angst, dass Prag von einer Iranischen Atomrakete – die es gar nicht gibt! – getroffen werden könnte. Herr Dichand, wo sind da die recherchierenden Journalisten, die mehr Wert auf Wahrheit legen, als ängstlich vorgekaute Lüge und Manipulation verbreiten?
das tschechische volk
peter fuchs am 24. Dezember 2008, 20:08 Uhr
also ich kenne einzelne tschechen die in ordnung sind. die mehrzahl ist von neid und hass gegen alles deutsche erfuellt. uebrigens laesst das jungste urteil zu einer oesterreichischen restitutionsklage tief blicken. das gericht in bruenn hat die klage abgewiesen da die oesterreicher eben auch deutsche seien und es gemaess den benesdekreten keine restitution fuer deutsche geben koenne. was hat da schuessel von totem recht phantasiert.? fr. klestil loeffler,unserer verschlafenen botschafterin in prag ist dieser skandel nichteinmal aufgefallen. nur zu schade,dass der abgewiesene oesterreicher kein jude war, dann haette es einen echten heuler gegeben. warum traut sich die israel.kultusgemeinde nicht von den nazis gestohle kunstschaetze die jued.oestereicher nach boehmen in eine scheinsicherheit verbracht hatten zurueckzufordern. dr. muzikant blieb auf meine forderung verdaechtig ruhig. wahrscheinlich weiss er genau,dass er von prag nur ein goetzzitat zu erwarten haette.
Paranoide Persönlichkeitsstörung
Hautacuperche am 12. Dezember 2008, 06:26 Uhr
Hauptmerkmale der paranoiden Persönlichkeitsstörung sind ein durchgängiges Misstrauen, das die betroffene Person dazu veranlasst, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindselig falsch zu interpretieren. Es besteht eine Neigung zu übermäßiger Empfindlichkeit, die durch Rechthaberei und Streitsucht kompensiert wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Paranoide_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

Der Unterschied zwischen einem paranoiden Präsidenten und einem Paranoiden Massenblattmacher ist der, dass ein Präsident viel weniger Einfluss hat. So gesehen hat es Tschechien besser.
die persoenlichkeit von hr. dichand
peter fuchs am 24. Dezember 2008, 20:16 Uhr
diesen als paranoid zu bezeichnen ist so bloedsinnig, dass es nichteinmal zu ignorieren ist. einfuer sein alter bemerkenswert kluger kopf. allerdings entgeht ihm,dass das niveau seiner kron staendig sinkt oder er will es nicht zur kenntnis nehmen. offensichtlich kauft diese zeitung in letzter zeit billigjournalisten ein die nichts koennen. gute schreiber kosten etwas aber das zahlt sich a la longue aus. die kunst der verkuerzung ohne verzerrung muss eben beherscht werden. die krone sollte auch nicht darauf schauen, dass sie von jedem idioten als leichteste lektuere konsumiert wird. daseibt dem "oesterreich" vorbehalten.
vaclav klaus
peter fuchs am 24. Dezember 2008, 19:50 Uhr
natuerlich hat jeder tschechische nationalist so wie klaus angst vor europa. so wie hierzulande und in deutschland die besinnung auf die juengere geschichte erfolgen musste, so steht dies den tschechen noch bevor. benes war der der bereiter des holocaust des deutschsprachigen teils der boehmischen nation. junge tschechen sind entsetzt, wenn man ihn berichtet was fuer moerder sich unter ihrenvorfahren befunden haben, weil sie glaubten solche verbrechen seien nur den deutschen zuzuschreiben. wir sollten daher auch aufhoeren von den sudetendeutschen zu sprechen. nein das waren boehmen mit deutscher muttersprache sowie heute in boehmen fast nur tschechischsprachige boehmen leben. interessanterweise kennt die tschechische sprache das wort boehme nicht. es war ein gewaltiger irrtum zu glauben prag wuerde als mitglied der eu endlich entschaedigungen leisten. morde und vertreibung fanden uebrigens 1945 und spaeter in einer tschochoslowakei statt die eines der ersten mitlkieder der uni gewesen ist.
Ein Präsident mit Vorbildwirkung
Helmut Schramm am 27. Dezember 2008, 14:19 Uhr
Vaclav Klaus geht es um Recht und Demokratie, wenn er die Entwicklung der EU kritisiert. Tschechisches Recht muss vor dem EU-Recht stehen, wenn es um Demokratie, Rechtsstaat, Sozialstaat und Menschenrechte geht. Der österreichische Bundespräsident Fischer könnte sich ein Beispiel nehmen und eine Volksabstimmung über den neuen EU-Vertrag nach Lissabon zulassen.
Kritische Distanz zu den Eurokraten
patriot am 27. Dezember 2008, 18:17 Uhr
Präsident Klaus hält eine vernünftige Distanz zu den Eurokraten in Brüssel. Nicht alles, was von der Kommission kommt, ist nämlich gut für die Menschen. Wer das aber - zumindest bei uns - sagt, ist ein Ewiggestriger, Modernisierungsverlierer oder schlicht und einfach - so hat es zumindest die Gott sei Dank in der Versenkung verschwundene ex-Ministerin Plassnik gesehen - zu blöd.

Unser HBP soll sich ein Beispiel nehmen, daß man nicht im vorauseilenden Gehorsam alles schlucken muß, was Brüssel vorschreibt. Es funktioniert nämlich. Siehe Irland, siehe Slowenien.

Übrigens: Fischer sollte sich die Überlegungen sparen, ob er 2010 noch einmal antreten soll. Er hat eine Volksabstimmung verhindert und damit österreichische Interessen hinter die der EU gestellt. Das haben viele Menschen nicht vergessen.
Vaclav Klaus....einer der sich traut
Maria Wagenhofer am 29. Dezember 2008, 09:20 Uhr
...über die EU die Wahrheit zu sagen, nicht so wie unsere Politiker einen "Bauchfleck" nach dem andern vor den Brüssler-Bonzen hin zu legen, und hinterher zu schleimen nur um gut dazu stehn.... Leider zählt bei uns nur mehr die Stimme am "Wahltag", hinterher ist alles vergessen was vorher versprochen wurde. Bin gespannt wie es "Der" Neue BK Faymann hält oder ob er genauso Agiert wie seine Vorgänger...
EU und Vaclav Klaus
Baureiß Harald am 04. Januar 2009, 17:24 Uhr
Ich stimme mit Herrn Präsidenten Vaclav Klaus in seiner Meinung und Haltung zur EU überein. Diese EU ist nicht das, was wir wollten. Ich bin für einen Europäsichen Staatenbund, der wie ein Mehrfamielienhaus organisiert ist.
Jeder Staat behält seine Eigenständigkeit, wie die Wohnungsinhaber in so einem Haus. Alle gemeinsam betreffenden Präbleme sollen gemeinsam gelöst werden.
4. Jänner 2009
Leiru
Vaclav Klaus vers. Erwin Pröll
Heinrich Soucha am 11. Januar 2009, 19:08 Uhr
Die beiden mögen befreundet sein. Politisch trennen Sie Welten.Fürst Pröll würde nie das Volk befragen was den Lissabonvertrag betrifft.Er würde auch nie im Leben daran denken eine Eu skeptische Partei zu unterstützen.
Tschechen und Slowaken konnten nicht miteinander
bubischwammerl am 13. Januar 2009, 22:09 Uhr
und jetzt sollen Tschechen und Österreicher miteinander können ?
EU-Geld für Tschechien
Feichter Josef am 21. Februar 2009, 13:18 Uhr
Das Geld für Investitionen ist auch Herrn Klaus recht. Nach dem Umsturz hat er bemerkt Geld ist Geld egal von wo"schmutziges Geld" was ist dies.
Ausländer raus sein Hauptthema. " auf den Baustellen in Prag beträgt der Anteil von Tschechen max. 10%.
Die Devise in Europa müßte doch sein:
Jeder Ausländer der unsere Kultur anerkennt und achtet , unsere Verfassungen anerkennt, die jeweilige Landessprache in den Europäischen Land erlernt, dies gilt für die Eletren wie auch die Kinder und sich bemüht sich das Einkommen durch geregelte Arbeit zu verdienen ist willkommen.
Alle die Straftaten begehen bzw. unsere Kultur nicht anerkennen, müssen, sofort ohne lange Verfahren, in Ihre Herkunftsländer zurückkehren und dies für immer.
Dort haben diese Menschen den Kulturkreis den Sie so lieben.
Auf dumme rassistische Meldungen von Herrn Klaus können wir aber alle verzichten.
aussagen von preas. klaus
peter fuchs am 19. August 2009, 21:33 Uhr
im gegensatz zu uns erlauben sich die slowaken und die tschechen eine ganz andere sprache in bezug auf zigeuner, neger u.a. in diesen laendern gibt es den begriff der political correctness nicht. auch ist die umgangssprache der politiker untereinander eine reihe von herabsetzenden beschimpfungen. andere laender, andere sitten. die tschechen koennen genausowenig zwischen oesterreichern und deutschen unterscheiden wie wir zwischen slowaken unjd tschechen. meine slow. frau geraet immer in wut, wenn sie als tschechin bezeichnet wird.
oesterreich/tschechien
peter fuchs am 19. August 2009, 21:26 Uhr
diese beziehungen in ordnung zu bringen ist nur moeglich, wenn die

cr/Sk endlich eine loesung der historischen schuld in bezug auf die verfolgung, ermordung und enteignung nach dem 8, mai 1945 anbieten die diesen namen auch verdient. das unomitglied(!!!!!)csr muss aehnliche wiedergutmachung und trauerarbeit leisten wie die brd.