Europa-Idee

Nicht die Europa-Idee ist schlecht, die als Grundlage für die Europäische Union dient, aber wohin das aus Brüssel kommende Geld fließt ist unglaublich und da ist auch die Kritik der „Kronen Zeitung“ nötig.

Da gibt es zum Beispiel den dänischen Bürger Ole Harild, der offenbar wusste, wie man die EU zum Geldausgeben bringen kann. Er hat eine Freundin, mit der er gerne zum Skilauf in die Alpen fährt. Und weil er aus beruflichen Gründen vorigen Winter einen solchen Urlaub nicht machen konnte, gelang es ihm, die landwirtschaftlichen Förderer dazu zu bringen, auf einer Ostseeinsel eine Skipiste zu bauen.

Die zuständige Kommissionsbehörde sagt jetzt, sie sei für so kleine Projekte überhaupt nicht zuständig und habe das Ganze für einen Witz gehalten. Die Kommission gibt jedes Jahr 80 Milliarden Euro für die Landwirtschaft aus, aber leider gäbe es immer wieder Fehlentwicklungen bei der Förderung. So wurde zum Beispiel auch ein Luxushotel in Portoroz finanziert, unmittelbar neben einem Kinderheim der steirischen Hauptstadt Graz.
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Europa einst und jetzt
A.Bürger am 10. November 2008, 19:53 Uhr
Die ursprüngliche Europa-Idee war eine wirtschaftliche und zwar ein Zusammenschluss von „Vaterländern“: BR-Deutschland, Frankreich, Italien und die Be-Ne-Lux-Staaten. Als die Menschen Österreichs im Jahre 1994/95 von den Politikern (Vranitzky, Mock, Ederer ...) in die EU hinein „gelogen“ wurden, sind uns die negativen Seiten des EU-Beitritts „wohlweislich“ verschwiegen worden. Inzwischen zeigt die EU immer deutlicher ihr wahres Gesicht und – Gott sei Dank – vertritt die „Krone“ die „EU-kritische“ Haltung der Bevölkerung und fordert ebenfalls vehement die „demokratische Abstimmung“ über einen neuen EU-Verfassungs-Vertrag! Die Österreicher haben aus ihren Fehlern gelernt, viele unserer Politiker nicht! Sie lügen noch immer, auch wenn sie jetzt anders heißen (nämlich: Molterer, Schüssel, Plassnik, Ferrero-Waldner, Voggenhuber ...). Sicherlich gibt es im neuen EU-Vertrag auch positive Punkte, aber man darf die vielen negativen nicht ignorieren, wie es unsere willfährigen EU-Lobbyisten in den Reihen der Politiker tun. Ich studiere den EU-Vertrag jetzt schon mehrere Monate lang und bin noch immer nicht „durch“. Daher bewundere ich unsere Regierungsmitglieder und auch die Abgeordneten von SPÖ, ÖVP und den Grünen, die ja anscheinend schon im April – noch vor der Ratifizierung - diesen Gesetzestext studiert und „verstanden“ haben! Gratulation!
Wo ist der Punkt?
Thomas Wolflehner am 14. November 2008, 13:09 Uhr
Das von Ihnen zitierte Skipisten-Beispiel wurde den Ausführungen zu Folge von der EU-Behörde abgelehnt - das ist gut so, wo ist Ihr Punkt?
Ábkehr vom kapitalistischen, marktorientierten Europa der Lobbyisten zu einem weltoffenen und liberalen Europa der kulturellen Identitätsvielfalt!
derschillinglebt am 15. November 2008, 08:04 Uhr
Wünschenswert wäre ein Europa der Vordenker und lebensbejahenden nicht lebenszerstörenden (siehe Gentechnik) Wissenschaftler.
Ein Kontinent der Optimismus undHoffnung schafft und sich weltführend für ein dezentralisiertes und menschenwürdiges Lebenssystem einsetzt.
Dazu einige mögliche Diskussionspunkte:
* Abschaffung des "Geldverschlingers" Brüsseler Bürokratie.
Schaffung eines Europaparlaments der Völker mit durch das
Zufallsprinzip gewählten Abgeordneten.
* Abkehr vom Großkapitalismus und der Schaffung eines
manigfaltigen Währungs-, Tausch- und Leihbörsensystems.
* Kommissäre werden nicht mehr unwissende Politikgünstlinge
sondern Vordenker und Wissenschaftler.
* Schaffung eines spekulationsfreien Krankenvorsorge- und
Pensionssystem (Berufsbezogende Schulausbildung mit
Pensionsabsicherungsbeitrag ab dem 15. Lebensjahr)
* Abschaffung des Militärs mit schwerer Bewaffnung dafür
Errichtung einer Weltraumbehörde mit internationaler
Zusammenarbeit zum Zwecke der Kolonialisierung des
Weltraums (wegen Rohstoffmangel und Überbevölkerung).
usw.
Ich glaube nicht dass Völker- und Staatenvermischungen, Förderung der Homosexualität und Religionskriege dieses Europa entscheidend weiterbringen werden.
Die meisten Menschen wollen klare Strukturen und Themendiskussionen - nicht einen Brüsseler "Intrigantenstadl".
Dazu gehören Volksbefragungen und Volksabstimmungen und das Gefühl als Mensch ein wichtiger und aktiver Bestandteil des neuen
Morgen sein zu dürfen!
das ist ja doch etwas lächerlich
tom am 22. November 2008, 15:06 Uhr
solche kleingkeiten extra herauszeigen zu wollen (das selbe könnten wir auch ohne eu in österreich haben). wie wärs mal mit positiven nachrichten über die eu, dies auch zuhauf gibt?
Geldquelle Brüssel
Jörg am 23. November 2008, 15:46 Uhr
Das ist eben das alte Lied, welches aber die Bürger massiv stört. Bei uns ohnedies untaugliche Ex-Politiker und sonstige Funktionäre werden nach Brüssel geschickt. Dort respektieren diese nicht den Steuerzahler und sein sauer verdientes Geld, sondern meistens die eigenen Interessen. Wehe einem dieser Herren und Damen würden 40 Euro weggenommen werden, aber ein paar Millionen vom Volk, was soll`s. Lieber attakieren, Voggenhuber, Resetarit- wie heißt der Rote, ja Svoboda den kritischen Hrn. Martin.
Das Freie Wort
PUP am 27. November 2008, 15:16 Uhr
http://www.krone.at/krone/S99/object_id__123562/hxcms/index.html

Vielleicht sollte man einmal schaun was man hier veröffentlicht! Manchen Menschen wird nämlich beim Autofahren leicht schlecht, anderen beim Schiffahren und mir manchmal bein Zeitungslesen....
Karin M. Müller am 09. Dezember 2008, 01:21 Uhr
Alle schnell in die EU !!

Da wird das "Schneeflockerl" vom "Ruaßflankerl" aber hallo, in den grauen Dreck gezogen !

Ich hätte Rumänien und Bulgarien zwar durch 10 Jahre hindurch noch - unterstützt !
Abgewartet - und dann hätten sie ... was beweisen müssen.

Klar - aber nun haben wir die OST-Mafia unter uns: wie kontrollieren ??
Sehr geehrter Herr Dichand!
Reinhard Zwatz am 26. Dezember 2008, 09:03 Uhr
Sehr geehrter Herr Dichand, nachweislich mögen Sie weder meine Meinung noch die Meinung eines Ihrer Söhne. Das ist auch ein Ansatz zur weihnachtlichen Meinungsfreiheit.
Das verzerrt angezeigte Wort cules bedeutet jedoch örscher auf franzosisch, schockierend für meine Frau, und ist ggf. zu vermeiden, da ich als angehender jurist bereits genug diffcultés mit meiner femme habe. Mit freundlichen Grüssen & cordialement

Lucie (Normandie) & Reinhard (Austria)
EUROPA
Karin Müller am 15. Januar 2009, 03:17 Uhr
... das geht alles viel zu schnell ...

aber umso rascher der Wärme-Kälteaustausch ...

wird die Bevölkerung in Ost und West bald GLEICH sein - nämlich unterdrückt von Regierungen, die sich von MULTIS kaufen und erpressen lassen ...

Wunderbare Aussichten in der EU
Lamentieren, oder als Volk regieren?
Josef Zeisel am 15. März 2009, 10:34 Uhr
Bei all den unzähligen Beispielen, wie die Brüsseler Politik, die ja von den Regierungen der Mitglieder gemacht wird, die wir selber wählen, agiert, braucht es wirklich konkrete Auswege aus diesen Unmöglichkeiten. So schätzenswert ihre Beiträge zur Aufdeckung der Mißstände sind. Man wird ja zum verbitterten Beoachter der Verhältnisse, wenn nichts angeboten wird, wie wir diese Politik transformieren können.
Die Souveränität über die Gestaltung der Gesellschaft liegt beim Volk, so das Prinzip der Demokratie - der Volkssouveränität.
Ganz konkret wird seit dem Irischen Nein ein Vorschlag aus der europäischen Zivilgesellschaft verbreitet, der diesem Prinzip des Regierens Rechnung trägt.

Das "Impuls 21 - Europäische BürgerschaftsBewegung" Projekt.

Ich möchte es jeden ans Herz legen, der aus dem reinen Lamentieren heraustreten möchte, diesen Vorschlag zu studieren.
Was soll's? Kultur ist kaputt, Zivilisation ist krank, Politik dumm!
spectator am 02. September 2009, 20:34 Uhr
Es geht nicht um irgeneine glaubensmäßige Moral, es geht vielmehr um Humanismus. Ein Ausbildung, die von vielen Politikern in den letzten 60 Jahren oft vehement abgelehnt wurde. Statt dessen wurde unbegrenzte Freiheit des Individiums gepredigt, aber auf eine Gemeinschaft, in der wir nun einaml Leben, vergessen. Sicher ist das Individualrecht wichtig, aber bestenfalls gleichwertig mit dem Gemeinschaftsrecht. Was schon eine Moral nicht gebietet, sollte zumindest die Vernunft tun. Jetzt darf ich aus rchtlichen Gründen eigentlich nur mehr vermuten, also nichts feststellen. Alles ist Politik: Doch die einen sind längst nicht mehr christlich und die anderen nicht mehr sozial (außer für sich selbst). Wieder andere nennen sich freiheitlich, liberal und jede Faser ihrer Handlungen zeigt das Gegenteil. Dann haben wir noch die sogenannten Gutmenschen, die wie Melonen sind, außen grün innen rot, die lieber ohne rechtstaatlicher Ordnung leben wollen. Wir leben davobn, daß andere Länder noch mehr Probleme haben, so kaschiert sich unsere Politik. Keine klaren Worte, vermutlich mangelndes Wissen ( wann käme ein Politiker jemals dazu wichtige heutige Werke zu Lesen, auf Wunsch stelle ich gerne eine Liste zu Verfügung). Österreich, wache auf, noch ist es nicht ganz zu spät. Mit einem herzlichen "Gute Nacht, liebe Heimat" grüßt Spectator