Kemal Atatürk
Hans Dichand am 20. August 2008, 13:06 Uhr
Kemal Atatürk, was so viel heißt wie „Türkenvater“, war einer der wichtigsten Politiker den die Türkei jemals hervorbrachte. 1891 in Saloniki geboren, setzte er sich zum Ziel, die Trennung zwischen Religion und Staat herbei zu führen. Gerade in diesen Tagen ist durch den Rücktritt des pakistanischen Präsidenten Musharraf auch das Problem Atatürks wieder aktuell geworden. Musharraf ist seit 1989 Pakistans starker Mann gewesen, der im Geiste Atatürks regiert hat. Bei seinem Bemühen, Religion und Staat zu trennen, kämpfte Atatürk für diese Idee, und es gelang ihm sogar, das Sultanat abzuschaffen.
Die Zeiten haben sich allerdings auch in der großen Politik verändert. Noch ist Atatürk eine der großartigsten Figuren der islamischen Welt, aber heute wollen die Muslime ihrer Religion immer stärker Durchbruch verschaffen. So macht auch der jetzige Rücktritt von Präsident Musharraf in Pakistan der ganzen lamischen Welt große Sorgen. Und diese Sorgen spüren wir bis zu uns, wo wir es in Österreich und im übrigen Europa mit Millionen Einwanderern islamischen Glaubens zu tun haben. Als Christen haben wir nichts gegen den Grundsatz, Religion und Staat zu trennen, und sogar Papst Benedikt XVI. bemüht sich um Toleranz.
Das wird nicht leicht sein, denn, erinnern wir uns doch, vor ein paar Monaten war der türkische Ministerpräsident Erdogan in Deutschland und hat tatsächlich erklärt, dass die Bemühungen, religiöses Verständnis und Assimilation zu erreichen, von ihm abgelehnt werden. Das sei, so drückte er sich aus, geradezu verboten.
Mit dieser Haltung müssen wir leben und dennoch versuchen, einen Weg zu finden, den „Türkenvater“ Atatürk einst sehr erfolgreich zu gehen begonnen hat, der aber heute schwierig geworden ist.
Die Zeiten haben sich allerdings auch in der großen Politik verändert. Noch ist Atatürk eine der großartigsten Figuren der islamischen Welt, aber heute wollen die Muslime ihrer Religion immer stärker Durchbruch verschaffen. So macht auch der jetzige Rücktritt von Präsident Musharraf in Pakistan der ganzen lamischen Welt große Sorgen. Und diese Sorgen spüren wir bis zu uns, wo wir es in Österreich und im übrigen Europa mit Millionen Einwanderern islamischen Glaubens zu tun haben. Als Christen haben wir nichts gegen den Grundsatz, Religion und Staat zu trennen, und sogar Papst Benedikt XVI. bemüht sich um Toleranz.
Das wird nicht leicht sein, denn, erinnern wir uns doch, vor ein paar Monaten war der türkische Ministerpräsident Erdogan in Deutschland und hat tatsächlich erklärt, dass die Bemühungen, religiöses Verständnis und Assimilation zu erreichen, von ihm abgelehnt werden. Das sei, so drückte er sich aus, geradezu verboten.
Mit dieser Haltung müssen wir leben und dennoch versuchen, einen Weg zu finden, den „Türkenvater“ Atatürk einst sehr erfolgreich zu gehen begonnen hat, der aber heute schwierig geworden ist.
Permalink: http://blog.krone.at/stories/30189/

Zudem muss berichtigt werden, dass in Österreich die Trennung von katholischer Kirche und Staat keineswegs abgeschlossen ist (Einhebung der Kirchensteuer mit staatlichen Institutionen, Religionsunterricht mit staatlichen Miteln, Militärseelsorge, steuerliche Begünstigung,...)
Religion und Staat in der Türkei wurden nicht nur getrennt; die Kemalisten haben nach Atatürk's Tod sogar versucht (zw. 1940 - 1960) den Islam vollständig zu verbieten. Die neue Religion sollte "Kemalismus" werden. Das konnte selbstverständlich nicht klappen.
Es hat sich aber für den Westen eine neue Problematik ergeben; Kemalisten sind zu Nationalsozialisten unserer neuen Zeit geworden. Die Oppositionspartei CHP (im Westen als Sozialdemokraten der Türkei bekannt) hat diese Botschaft („Wir sind die Anwälte von Ergenekon“) stolz verkündet.
Apropos Ergenekon, die interne Terrororganisation der Nationalsozialisten (Mitglieder aus der „Eliten Schicht“ und der Armee) ist in der Türkei zurzeit die Problemnummer eins.
Da aber diese rassistische Organisation Ergenekon auch gegen Islam und Kopftuch ist, wird sie - aufgrund der herrschenden Islamophobie - auch im Westen unterstützt. Der Westen unterstützt türkische Nationalsozialisten im Kampf gegen den Islam! Zumindest die Generation, die "Früchte" der Nazi-Zeit geerntet hat, sollte wissen, welche Gefahr lauert. Aber aus der Geschichte wird man erfahrungsgemäß nicht lernen.
* * *
Last not Least: Der Islam ist heute die einzige Möglichkeit eines weltweiten Friedens. Früh und spät werden auch Europäer das feststellen.
Die Muslime sind die besseren, wahrhaftigen Christen, die die Botschaft Jesu (Gottes Friede auf Ihn) weiterhin folgen. Der letzte Prophet Muhammed (Gottes Friede auf Ihn) hat die Botschaft Jesu bestätigt und alles manipulierte wiederhergestellt. Dass Jesus auch ein respektierter und geliebter Prophet der Muslime ist, wissen die Wenigsten.
Eine interessanter Link dazu befindet sich hier:
http://www.nun-zeitschrift.de/de/index.php?idcat=15 ( Nun Ausgabe 5, Schwerpunktthema: „Jesus, der große Prophet.“)
Für eine friedliche Welt
Cevahir Derzah
p.s. Ab heute bin ich auch ein Besitzer eines Blogs ( http://cevahirderzah.blogspot.com/)