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    <title>Hans Dichand bloggt</title>
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    <dc:publisher>Krone</dc:publisher>
    <dc:creator>Krone</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-28T14:09:54Z</dc:date>
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    <title>Hans Dichand bloggt</title>
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    <title><![CDATA[Guantánamo]]></title>
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    <description><![CDATA[Nun hat Barack Obama als neuer US-Pr&auml;sident sehr gescheit seine Ver&auml;nderung der USA damit begonnen, dass er das Guant&aacute;namo-Gef&auml;ngnis, wo bekanntlich auch gefoltert worden ist, aufl&ouml;sen wird. Und siehe da, es ist sofort ein heftiger Streit dar&uuml;ber ausgebrochen. Die Bundesstaaten Amerikas wollen die H&auml;ftlinge nicht aufnehmen, aber auch in Europa ist es zu den seltsamsten und widerspr&uuml;chlichsten Ansichten zu diesem Problem gekommen. Selbst die Schweiz spielt da eine Rolle. Gerade dort aber zeigt man Verst&auml;ndnis f&uuml;r dieses arge Problem, jedenfalls mehr als etwa in Deutschland, wo selbst Frau Merkel als Bundeskanzlerin stets bereit war, Tausende deutsche Soldaten in Bushs Kriege zu schicken. Hier geht es um etwa 260 Gefangene, die gefoltert und nicht einmal vor ein Gericht gestellt worden sind. Dabei h&auml;lt man in der amerikanischen &Ouml;ffentlichkeit die H&auml;lfte der Gefangenen einfach f&uuml;r schuldlos.<br />
In &Ouml;sterreich und auch anderswo erinnert man bei dieser Gelegenheit daran, dass die USA unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg uns eigentlich recht gro&szlig;z&uuml;gig mit dem Marshall-Plan und den Care-Paketen Hilfe geleistet haben. Zwar h&ouml;rte man damals auch das Ger&uuml;cht, die USA h&auml;tten sogar am Marshall-Plan verdient, doch das hat nicht gestimmt. Viel eher wird es heute als besch&auml;mend empfunden, dass es im Zeichen der EU-Solidarit&auml;t Streit &uuml;ber die Notwendigkeit gibt, Menschenrecht bei uns und &uuml;berall durchzusetzen.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-27T13:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/35203/">
    <title><![CDATA[China auf dem "Weg der Reformen"]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/35203/</link>
    <description><![CDATA[Seit etwa drei Jahrzehnten befindet sich China auf dem so genannten &#8222;Weg der Reformen&#8220;. So ist auch immer wieder von &#8222;Einf&uuml;hrung der Demokratie&#8220; die Rede. Aber wer in diesen Tagen China bereist, wird wohl feststellen m&uuml;ssen, dass dieses seltsame kommunistische Regime, dem man sogar kapitalistische Ambitionen zutrauen kann, inzwischen in eine tiefe Krise geraten ist.<br />
<br />
China wurde zwar internationaler, was aber nur hei&szlig;t, dass man an gro&szlig;en Gesch&auml;ften interessiert ist. Das Bauerntum, von dem einst die Revolte Mao Tse-tungs ausgegangen ist, sieht sich bedroht. Die b&auml;uerliche Jugend verl&auml;sst ihre H&ouml;fe und geht in die St&auml;dte, wo sie f&uuml;r Hungerl&ouml;hne arbeiten muss. Von dieser sehr unzufriedenen Jugend h&ouml;rt man Parolen wie &#8222;Wir brauchen ein echtes Wahlrecht!&#8220; und eine Revolte zur Einf&uuml;hrung der Demokratie. Soziale Gegens&auml;tze wachsen. Das Justizsystem tut kommunistisch, ist aber korrupt. Noch nennen sich die politischen Funktion&auml;re kommunistisch, doch geht es ihnen nur darum, mit den in China besonders bew&auml;hrten totalit&auml;ren Methoden der Herrschaftsaus&uuml;bung am Ruder zu bleiben. <br />
<br />
Das riesige &#8222;Reich der Mitte&#8220; ist in eine Krise geraten, von der man schwer sagen kann, wohin sie f&uuml;hren k&ouml;nnte, doch wohl kaum in die Demokratie . . .]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-19T14:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/35012/">
    <title><![CDATA[Europa]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/35012/</link>
    <description><![CDATA[Hans-Peter Martin sitzt mitten in der EU-Zentrale in Br&uuml;ssel. Er kommt an alle Informationen heran und ist ein international anerkannter Journalist. Durch ihn erfahren die &#8222;Krone&#8220;-Leser zum Beispiel, dass ein EU-Beamter netto schon fast das Dreifache seines &ouml;sterreichischen Amtskollegen verdient. Und in diesem Jahr, am 7. Juni, findet die EU-Wahl statt. So kann erwartet werden, dass die EU auch tief in die Taschen der &ouml;sterreichischen Steuerzahler greifen wird; wir sind ja Nettozahler, da ist das ganz leicht. <br />
So ist eine riesige &#8222;Kommunikationskampagne&#8220; im Gange. Die Vize-Pr&auml;sidentin der EU-Kommission, Margot Wallstr&ouml;m, schreibt in einem Brief an den EU-Parlamentspr&auml;sidenten Hans-Gert P&ouml;ttering, &#8222;es solle doch Druck auf das Engagement der Regierungen ausge&uuml;bt werden, sich an der Wahl-Kampagne intensivst zu beteiligen&#8220;. Geld gibt es reichlich, mehr als 50 Millionen Euro stehen bereit, nat&uuml;rlich aus Steuergeldern.<br />
Da passt recht gut dazu, dass P&ouml;ttering im letzten Jahr 457 mal den hauseigenen Fotografen angefordert hat, um sich publikumsgerecht mit G&auml;sten ablichten zu lassen.<br />
&#8222;Sch&ouml;n schau`n ma aus&#8220;, kann man da nur sagen . . .]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-15T10:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/33476/">
    <title><![CDATA[Vaclav Klaus]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/33476/</link>
    <description><![CDATA[Der tschechische Pr&auml;sident Vaclav Klaus verl&auml;sst, wie aus Prag bekannt wurde,seine eher konservative Partei ODS. Er hat vor, eine Europa-skeptische Partei zu gr&uuml;nden. Dabei will er sein Land an den irischen Gegner des Lissabon-Vertrages orientieren. <br />
<br />
Vaclav Klaus h&auml;lt auch gute Verbindungen zu &Ouml;sterreich, wo er im nieder&ouml;sterreichischen Landeshauptmann Erwin Pr&ouml;ll einen Partner findet, der Gemeinsamkeiten zwischen den beiden L&auml;ndern durchaus positiv entwickeln m&ouml;chte.<br />
So kommt es zum Beispiel zu einem Austausch zwischen Sch&uuml;lern beider Staaten. Auch in der &#8222;Kronen Zeitung&#8220; findet Vaclav Klaus ein Blatt, dass bem&uuml;ht ist, alte, heute l&auml;ngst &uuml;berfl&uuml;ssige Feindseligkeiten zwischen &Ouml;sterreich und Tschechien abzubauen.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-10T11:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/32641/">
    <title><![CDATA[Europa-Idee]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/32641/</link>
    <description><![CDATA[Nicht die Europa-Idee ist schlecht, die als Grundlage f&uuml;r die Europ&auml;ische Union dient, aber wohin das aus Br&uuml;ssel kommende Geld flie&szlig;t ist unglaublich und da ist auch die Kritik der &#8222;Kronen Zeitung&#8220; n&ouml;tig.<br />
<br />
Da gibt es zum Beispiel den d&auml;nischen B&uuml;rger Ole Harild, der offenbar wusste, wie man die EU zum Geldausgeben bringen kann. Er hat eine Freundin, mit der er gerne zum Skilauf in die Alpen f&auml;hrt. Und weil er aus beruflichen Gr&uuml;nden vorigen Winter einen solchen Urlaub nicht machen konnte, gelang es ihm, die landwirtschaftlichen F&ouml;rderer dazu zu bringen, auf einer Ostseeinsel eine Skipiste zu bauen.<br />
<br />
Die zust&auml;ndige Kommissionsbeh&ouml;rde sagt jetzt, sie sei f&uuml;r so kleine Projekte &uuml;berhaupt nicht zust&auml;ndig und habe das Ganze f&uuml;r einen Witz gehalten. Die Kommission gibt jedes Jahr 80 Milliarden Euro f&uuml;r die Landwirtschaft aus, aber leider g&auml;be es immer wieder Fehlentwicklungen bei der F&ouml;rderung. So wurde zum Beispiel auch ein Luxushotel in Portoroz finanziert, unmittelbar neben einem Kinderheim der steirischen Hauptstadt Graz.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-10T12:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/32224/">
    <title><![CDATA[Der amerikanische Wahlkampf]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/32224/</link>
    <description><![CDATA[Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurden von den Amerikanern &ouml;sterreichische Journalisten eingeladen, in den USA die Demokratie zu studieren. Ich war damals mit dabei und von allem, was ich sah und erlebte, sehr positiv beeindruckt. Dar&uuml;ber sprach ich auch in der Rundfunksendung &#8222;Stimme Amerikas&#8220;.<br />
<br />
Einige Jahre sp&auml;ter &uuml;bergaben die abziehenden US-Besatzer ihre Tageszeitung &#8222;Kurier&#8220; an &Ouml;sterreich. Jeder k&ouml;nne sie kaufen, doch den ersten &ouml;sterreichischen Chefredakteur wolle man in Washington bestimmten. Dabei st&uuml;tzte man sich auf Unterlagen &uuml;ber das Auftreten der in die USA eingeladenen &ouml;sterreichischen Journalisten. So entschied man sich &#8211; zu meiner &Uuml;berraschung - f&uuml;r mich als ersten Chefredakteur des nunmehr &ouml;sterreichisch gewordenen &#8222;Kurier&#8220;. Gekauft war die Zeitung vom Erben einiger M&uuml;hlen, Dr. Ludwig Polsterer, worden. Ich holte meinen Freund Dr. Hugo Portisch in die &#8222;Kurier&#8220;-Redaktion, und wir machten damals eine sehr erfolgreiche Zeitung.<br />
<br />
Seit es Bush als kriegsf&uuml;hrenden US-Pr&auml;sidenten gibt, hat sich meine Haltung gegen&uuml;ber Amerika doch ziemlich ge&auml;ndert, aber noch immer wei&szlig; ich, dass es im amerikanischen Wesen auch sehr positive Z&uuml;ge gibt. Zum Beispiel erinnere ich mich noch gut an den so genannten &#8222;Marshall-Plan&#8220;, der nach dem Zweiten Weltkrieg eine gro&szlig;e Hilfe f&uuml;r unser Land war.<br />
<br />
Und jetzt zum &auml;u&szlig;erst intensiv gef&uuml;hrten Wahlkampf um die amerikanische Pr&auml;sidentschaft: Bei uns h&ouml;rt man sehr dominierend die Meinung, dass die Amerikaner niemals einen Schwarzen zum Pr&auml;sidenten w&auml;hlen w&uuml;rden. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Obama nicht als &#8222;voll schwarz&#8220; gelten kann. Und so hat sich, auch durch die sonstigen Vorz&uuml;ge Obamas, bei den Amerikanern die Meinung gebildet, es w&auml;re an der Zeit, auch einmal einen Mann wie diesen zum Pr&auml;sidenten zu machen. So wird es wohl auch kommen, und das wird wohl einen Schlusspunkt hinter Bush bedeuten.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-27T11:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/31860/">
    <title><![CDATA[Die Finanzkrise]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/31860/</link>
    <description><![CDATA[Die Finanzkrise, in die uns die Amerikaner durch die Bush-Kriege gebracht haben, wird sich auf &Ouml;sterreich auswirken. Im Moment haben wir nicht einmal eine Regierung. Aber wir zahlen f&uuml;r die Franzosen &#8211; so muss man das eigentlich sehen &#8211; eine Art Fremdenlegion f&uuml;r den Tschad, indem wir unsere Soldaten dorthin geschickt haben. Welchem Schicksal  sie noch ausgesetzt sein werden, wird sich zeigen. Was ist eigentlich los mit uns? <br />
Und bei unseren Nachbarn? Zum Beispiel Deutschland mit Frau Merkel an der Spitze. Bush zuliebe zahlt der deutsche B&uuml;rger im Rahmen einer so genannten Stabilisierungstruppe seit Dezember 2001 fast drei Milliarden Euro. Bis Ende 2007 leistete die Bundesrepublik an Zusatzausgaben rund 2,4 Milliarden Euro. Weitere 388 Millionen sind im Budget bis Ende 2008 als Erh&ouml;hung eingeplant. Im Moment geht es sogar um 688 Millionen!<br />
<br />
Dazu muss man wissen, dass unser gro&szlig;er Nachbar Deutschland am Hindukusch f&uuml;r ein korruptes Regime, das mit Drogen Gesch&auml;fte macht, insgesamt viermal so viel ausgibt wie f&uuml;r Entwicklungshilfe.<br />
<br />
So ist Unzufriedenheit mit Bundeskanzlerin Merkel entstanden. Wohin man blickt, ob man sich bei uns umsieht, in Deutschland, in Europa oder in der Welt, &uuml;berall herrscht Krisenstimmung.<br />
<br />
Es w&auml;re falsch zu sagen, dass uns das nur die Amerikaner antun. Wir haben keinen Grund, ihnen feindlich gesinnt zu sein, denn auch Bush werden sie bald &uuml;berwunden haben. Ihre Hilfe im Zweiten Weltkrieg sollten wir auch nicht vergessen, den so genannten &#8222;Marshall-Plan&#8220;.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-15T12:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/30189/">
    <title><![CDATA[Kemal Atatürk]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/30189/</link>
    <description><![CDATA[Kemal Atat&uuml;rk, was so viel hei&szlig;t wie &#8222;T&uuml;rkenvater&#8220;, war einer der wichtigsten Politiker den die T&uuml;rkei jemals hervorbrachte. 1891 in Saloniki geboren, setzte er sich zum Ziel, die Trennung zwischen Religion und Staat herbei zu f&uuml;hren. Gerade in diesen Tagen ist durch den R&uuml;cktritt des pakistanischen Pr&auml;sidenten Musharraf auch das Problem Atat&uuml;rks wieder aktuell geworden. Musharraf ist seit 1989 Pakistans starker Mann gewesen, der im Geiste Atat&uuml;rks regiert hat. Bei seinem Bem&uuml;hen, Religion und Staat zu trennen, k&auml;mpfte Atat&uuml;rk f&uuml;r diese Idee, und es gelang ihm sogar, das Sultanat abzuschaffen.<br />
<br />
Die Zeiten haben sich allerdings auch in der gro&szlig;en Politik ver&auml;ndert. Noch ist Atat&uuml;rk eine der gro&szlig;artigsten Figuren der islamischen Welt, aber heute wollen die Muslime ihrer Religion immer st&auml;rker Durchbruch verschaffen. So macht auch der jetzige R&uuml;cktritt von Pr&auml;sident Musharraf in Pakistan der ganzen lamischen Welt gro&szlig;e Sorgen. Und diese Sorgen sp&uuml;ren wir bis zu uns, wo wir es in &Ouml;sterreich und im &uuml;brigen Europa mit Millionen Einwanderern islamischen Glaubens zu tun haben. Als Christen haben wir nichts gegen den Grundsatz, Religion und Staat zu trennen, und sogar Papst Benedikt XVI. bem&uuml;ht sich um Toleranz.<br />
<br />
Das wird nicht leicht sein, denn, erinnern wir uns doch, vor ein paar Monaten war der t&uuml;rkische Ministerpr&auml;sident Erdogan in Deutschland und hat tats&auml;chlich erkl&auml;rt, dass die Bem&uuml;hungen, religi&ouml;ses Verst&auml;ndnis und Assimilation zu erreichen, von ihm abgelehnt werden. Das sei, so dr&uuml;ckte er sich aus, geradezu verboten.<br />
<br />
Mit dieser Haltung m&uuml;ssen wir leben und dennoch versuchen, einen Weg zu finden, den &#8222;T&uuml;rkenvater&#8220; Atat&uuml;rk einst sehr erfolgreich zu gehen begonnen hat, der aber heute schwierig geworden ist.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-20T11:06:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/29821/">
    <title><![CDATA[Krieg in Georgien]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/29821/</link>
    <description><![CDATA[Was sich so um Georgien tut, war gestern noch sehr unklar. Ungeachtet der Ank&uuml;ndigung, dass man den dortigen Krieg beenden wolle, setzten russische Truppen ihre Angriffe fort. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Sarkozy, der in der EU momentan die Hauptfunktion hat, ist in Moskau eingetroffen. An den Besprechungen nahm auch Ministerpr&auml;sident Putin teil. Wie verwirrend sich die Dinge entwickeln, geht auch daraus hervor, dass Pr&auml;sident Bush mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel telefoniert hat. Er verurteilte den Einmarsch Russlands in einen souver&auml;nen Nachbarstaat, wie er das nannte. <br />
<br />
Vielleicht l&auml;sst sich Bush vor seinem Abtreten noch etwas Gef&auml;hrliches einfallen. Sarkozy hat jedenfalls auch  f&uuml;r die EU Hilfeleistungen versprochen. Nach festem Frieden sieht das nicht ganz aus. <br />
<br />
&Uuml;brigens war Stalin Georgier, was eigentlich nirgends erw&auml;hnt wird. Er ist f&uuml;r das heutige Russland nur noch ein Denkmal - und das ist zu viel . . .]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-13T11:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/29080/">
    <title><![CDATA[Sarkozy]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/29080/</link>
    <description><![CDATA[Nun ist es schon wieder einige Tage her, dass der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy in Irland war. Aber beruhigt hat sich dort die Lage ganz und gar nicht. War der dynamische Pr&auml;sident der Franzosen nach Dublin gefahren, nachdem er kurz vorher das &#8222;NEIN&#8220; der Iren noch glatt abgelehnt hatte, so stellte er sich, als er sah, was da wirklich los war, blitzschnell um und meint<br />
nun, &#8222;die demokratische Entscheidung der Iren m&uuml;sse respektiert werden&#8220;!<br />
Aber der aus Ungarn stammende Sarkozy ist daf&uuml;r bekannt, dass er es versteht, auch mit schwierigen Problemen fertig zu werden. Nicht umsonst sagt ein Sprichwort: &#8222;Ein Ungar ist einer, der nach einem durch eine Dreht&uuml;r geht und vor einem herauskommt . . .&#8220; (Ich m&ouml;chte damit nichts Abtr&auml;gliches sagen, sondern es zeigt die besondere Dynamik dieses unseres Nachbarvolkes!)<br />
Schlie&szlig;lich erinnert man sich auch daran, dass er, als es darum ging, drei bulgarische Krankenschwestern aus dem Foltergef&auml;ngnis Gadafis zu holen, es fertig brachte, sie freizubekommen. <br />
Nun, was wird jetzt geschehen? Es kann nicht daran gezweifelt werden, dass Sarkozy sich einen &#8222;Preis&#8220; &uuml;berlegen wird, den er den Iren anbietet. Es wird ein sehr hoher Preis sein, und bei all den F&auml;higkeiten, die man dem franz&ouml;sischen Staatsmann zutrauen kann, wird es wohl etwas sein, das uns &Ouml;sterreichern, die wir f&uuml;r unsere Demokratie k&auml;mpfen, nicht gefallen wird . . .]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-28T09:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/29011/">
    <title><![CDATA[Obama in Berlin]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/29011/</link>
    <description><![CDATA[Barack Obama, der in einem f&uuml;r uns fast verwirrenden Vorwahlkampf um die Kandidatur f&uuml;r das Amerikanische Pr&auml;sidentenamt steht, war also in Berlin und hat vor der so genannten &#8222;Siegess&auml;ule&#8220;  eine Rede gehalten. Mehr als 200.000 Berliner waren gekommen. Es war eine freundliche Begr&uuml;&szlig;ung. &Uuml;berall in der Welt will man Bush endlich loswerden. Obama<br />
scheint fast eine Garantie daf&uuml;r zu sein, dass dann der schreckliche Irak- Krieg bald zu Ende gehen w&uuml;rde. Aber da gibt es noch den Krieg in Afghanistan, der schon l&auml;nger als der Zweite Weltkrieg dauert. <br />
Kanzlerin Angela Merkel schickt schon wieder 1000 deutsche Soldaten dorthin. Das wird die Krise, in der diese Frau steckt, vertiefen.<br />
Das Interessanteste an Obama ist allerdings, er wirkt wie ein Schwarzer, ist aber seiner Herkunft nach nur ein &#8222;Halb-Schwarzer&#8220;. Ein Kompromiss f&uuml;r die Amerikaner, die wahrscheinlich einen Schwarzen nicht als Pr&auml;sident haben m&ouml;chten, aber da er dazwischen steht und Charisma hat, k&ouml;nnte er es schaffen, jedenfalls besser als Hillary Clinton, die durch die Zeit mit ihrem Pr&auml;sidentengatten schon ein wenig verbraucht wirkte. Und McCain, als angesehener Kriegsveteran? Da glaubt man offenbar, mit Obama besser zu fahren. <br />
Die endg&uuml;ltige Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber der gro&szlig;artige Empfang in Berlin hat Barack Obama sicher ein St&uuml;ck weitergebracht.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-25T11:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/28649/">
    <title><![CDATA[Gefahr eines neuen Krieges]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/28649/</link>
    <description><![CDATA[Da sagt der Befehlshaber des iranischen Luftwaffenkorps, Brigadegeneral Hossein Salami (ja wirklich Salami):  &#8222;Unsere Hand ist immer am Abzug.&#8220; Was meint er damit? Nicht schwer zu erraten. Gleichzeitig finden an der Stra&szlig;e von Hormuz gro&szlig;e Man&ouml;ver statt, w&auml;hrend auch amerikanische Kriegsschiffe in der Gegend unterwegs sind. In Sofia hat die amerikanische Au&szlig;enministerin Condoleezza Rice erkl&auml;rt, &#8222;der Iran sollte auf die weitere Entwicklung ballistischer Raketen verzichten, denn die sind auch als Tr&auml;ger f&uuml;r Atomwaffen geeignet&#8220; . In Polen und in Tschechien werden Raketenst&uuml;tzpunkte gebaut; das ist gar nicht mehr weit von &Ouml;sterreich.<br />
<br />
So sieht es aus. Durch die EU n&auml;hern wir uns au&szlig;erdem der NATO. Ist da die Gefahr eines Dritten Weltkrieges weit weg? Ich hoffe es dennoch . . .]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-11T12:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.krone.at/stories/28065/">
    <title><![CDATA[Sterbehilfe]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/28065/</link>
    <description><![CDATA[Es ist schon wieder einige Wochen her, dass wir in der &#8222;Kronen Zeitung&#8220; einen Artikel ver&ouml;ffentlicht haben, in dem &uuml;ber Sterbehilfe geschrieben wurde. In dem Bericht sprach sich der Autor weder f&uuml;r, noch gegen Sterbehilfe aus. Ganz erstaunlich allerdings war das intensive Echo auf die Behandlung dieses Problems. Sehr viele Leser riefen an oder schrieben und wollten wissen, an wen sie sich da wenden k&ouml;nnten.<br />
<br />
Inzwischen hat sich ein Mann, der berufungsm&auml;&szlig;ig wissen muss, wie man mit diesem heiklen Thema umgehen sollte, zu dieser Problematik zu Wort gemeldet. Im Nachrichtenmagazin &#8222;profil&#8220; habe ich &uuml;ber seine Gedanken gelesen.<br />
Was er sagte, halte ich f&uuml;r so wichtig und so richtig, dass ich es hier an die &Ouml;ffentlichkeit weitergeben will.  Es handelt sich um Prim.Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger, Institutsdirektor des Hauses der Barmherzigkeit in Wien. <br />
<br />
Er schreibt:<br />
&#8222;Meine MitarbeiterInnen und ich merken, dass die Menschen an ihrem Leben h&auml;ngen. Bis zuletzt, wenn sie neben einer professionellen Schmerzbehandlung in ihren Gef&uuml;hlen und &Auml;ngsten ernst genommen werden. Daher gilt es, die Sterbebegleitung &#8222;gesellschaftsf&auml;hig&#8220; zu machen  sowie Pflege finanziell abzusichern. Damit wir das alles menschlich gestalten und uns selbst die Angst vor dem Sterben nehmen.&#8220;]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-22T16:18:00Z</dc:date>
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    <title><![CDATA[Menschen mit Kindern leben länger]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/27642/</link>
    <description><![CDATA[Anfangs des zweiten Weltkrieges war ich in Frankreich und hatte dort das Erlebnis sterbender D&ouml;rfer. Tats&auml;chlich war es so, dass ich durch kleine Ansiedlungen fuhr, die weitgehend menschenleer waren. Viele Jahre sp&auml;ter, nach dem Krieg, kam ich wieder durch Frankreich und konnte zu meiner &Uuml;berraschung erleben, dass sich da einiges ge&auml;ndert hatte, n&auml;mlich die Geburtenfreudigkeit der Franzosen; allerdings war das eine positive Folge von staatlichen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Familie<br />
<br />
In &Ouml;sterreich dagegen erlebe ich bis heute das Versagen unserer Politik, auch in dieser Hinsicht. Nun ist mir das &#8222;American Journal of Epidemiology&#8220; untergekommen. Dort haben zwei Wissenschafter erarbeitet, dass V&auml;ter eine um 35 Prozent niedrigere Sterblichkeit haben als kinderlose M&auml;nner. Vielleicht ist es so, dass kinderreiche Eltern einen ges&uuml;nderen Lebensstil verfolgen, erkl&auml;rte einer der beiden Wissenschafter, Oystein Kravdal, ein Norweger. Er hatte mit Emily Grundy an der Universit&auml;t in London geforscht. Beide hatten 1,5 Milliarden Menschen im Alter von 45 bis 68 Jahren analysiert. Wissen wollten die beiden Epidemiologen, die zu den Ersten z&auml;hlten, die sich mit Todesrisiken befassten, ob es einen Zusammenhang von Mutterschaft und Sterblichkeit gebe. Dabei zeigte es sich, dass die Effekte bei beiden Geschlechtern weitgehend gleich sind: Eine Mutter von zwei Kindern hat ein um 50 Prozent niedrigeres Todesrisiko als eine kinderlose Frau. Bei M&auml;nnern liegt die Quote bei 35 Prozent.]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T13:27:00Z</dc:date>
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    <title><![CDATA[Krsko]]></title>
    <link>http://blog.krone.at/stories/27593/</link>
    <description><![CDATA[Am Mittwoch um 16 Uhr hatte man im slowenischen Atomkraftwerk<br />
Krsko, etwa 120 Kilometer von Graz und Klagenfurt entfernt, ein Leck im Reaktor entdeckt. Es herrschte sofort gro&szlig;e Aufregung.<br />
Vor aller Augen steht ja in einem solchen Fall die einstige Katastrophe von Tschernobyl. So kam es, dass dieser &#8222;Vorfall&#8220; als &#8222;Unfall&#8220; gemeldet wurde. Das l&ouml;ste europaweit Alarm aus. Aber erst kurz nach 20 Uhr kam es zur Entwarnung. Dazu gab es ein Wirrwarr von Informationen. <br />
Der f&uuml;r solche F&auml;lle in &Ouml;sterreich zust&auml;ndige Umweltminister Josef Pr&ouml;ll schaltete sich ein, wurde aber vorerst f&auml;lschlich &uuml;ber eine vermeintliche &#8222;&Uuml;bung&#8220; informiert. In der Zeit bis zur Entwarnung h&auml;tte Schreckliches passieren k&ouml;nnen  -  in Erinnerung an Tschernobyl.<br />
Rund um &Ouml;sterreich gibt es diese Atomkraftwerke, und wir w&uuml;nschen uns alle, dass sich jeder gemeldete &#8222;Unfall&#8220; als harmlos herausstellt, wie diesmal in Krsko.  <br />
&Ouml;sterreich geh&ouml;rt zu jenen L&auml;ndern, die bis heute gegen Atomkraft sind. Hoffentlich bleibt das so, die EU denkt da ja leider anders . . .]]></description>
    <dc:creator>Hans Dichand</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Hans Dichand</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-06T11:47:00Z</dc:date>
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